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Berufe im Mittelpunkt

17. Mai 2026 0 Kommentare

Wir hatten drei Tage Projektzeit zum Jahresthema „Achtsamkeit und Dankbarkeit“ und stellten diesmal verschiedene Berufe in den Mittelpunkt. Denn viele Menschen arbeiten tagtäglich dafür, dass es uns gut geht und unser Alltag funktioniert. Von vielen Berufen weiß man oft nur wenig oder nimmt sie kaum bewusst wahr – und doch sind sie wichtig und wertvoll. Genau darauf wollten wir aufmerksam machen und dafür Dankbarkeit zeigen.

Am ersten Tag waren drei Polizeibeamte bei uns in der Schule, um ihren Beruf vorzustellen. Die Kinder staunten darüber, was alles in einem Polizeiauto vorhanden sein muss und wie schwer eine Schutzweste ist. Zwei Jahrgänge besuchten außerdem das BBRZ und erhielten Einblicke in Ausbildungsberufe im Metall- und Holzbereich. Dort wurde gefeilt, gesägt und mit großer Begeisterung gearbeitet. Alle Kinder schafften es, einen kleinen Gegenstand selbst herzustellen.

Am zweiten Tag waren unsere Farbklassen unterwegs. Die rote Klasse besuchte die Firma Novotech, wo alte Windräder recycelt werden und Nachhaltigkeit eine große Rolle spielt. Die blaue Klasse erfuhr im Autohaus Schmidt & Söhne, dass es dort nicht nur Autoverkäufer gibt, sondern viele verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten. Ebenso spannend war es für die Kinder aus dem Grünen Raum im Rathaus und in der Arztpraxis Holodniak. Überall begegneten sie Menschen, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, dass das Leben anderer gut funktioniert. Die Kinder der gelben Klasse durften sogar mit Polizeifahrzeugen zur Fachhochschule der Polizei fahren – schon die Fahrt war ein großartiges Erlebnis. Vor Ort ging es dann spannend und interessant weiter.

Eigentlich war dieser Tag schon etwas ganz Besonderes, doch am Mittwoch setzten die Organisatoren noch einen drauf: In zwölf Stationen konnten unsere Kinder Berufe kennenlernen, die von Eltern und Unterstützern unserer Schule vorgestellt wurden. Dabei gab es nicht nur viele interessante Informationen, sondern auch jede Menge Spaß und Freude. Es wurde geschneidert, Zahnersatz gegossen und kleine Schmuckstücke hergestellt. Ein Physiotherapeut stellte seinen Arbeitsbereich vor, ebenso eine Psychologin und eine Kieferorthopädin. Die Mitarbeiterin vom Jugendamt berichtete über Kinderrechte und nun wissen wir auch, was in der Saalemühle Alsleben hergestellt wird. Im Keller konnten Fahrräder repariert werden und in unserer Küche bereiteten Eltern und Kinder gemeinsam sieben Kilogramm Nudeln mit einer leckeren Tomatensoße für alle zu. Auch das Bauen eines Hauses stellte sich als gar nicht so einfach heraus, und die Arbeit eines Imkers fanden die Kinder ebenfalls sehr spannend.

Ein riesengroßes Dankeschön geht an das Organisationsteam sowie an alle Eltern, Großeltern und Freunde unserer Schule, die dieses Projekt zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben – DANKE!

Einige Impressionen davon wieder in einer Bildergalerie (in der App). Die Galerie wird eventuell in den kommenden Tagen noch anwachsen.

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